7. Trainingslager in Rossfall bei Urnäsch

ein super Lager von A bis Z !

Von Montag 8. bis Freitag 12. Oktober trainierten 21 Karatekas unter der Leitung von Simone Schreiner und mir in Rossfall bei Urnäsch. Es war bereits das 7. Trainingslager welches ich organisiert hatte. Vier davon fanden in den Eggbergen bei Flüelen statt und nun schon zum dritten Mal in Rossfall. Mit den 21 Kindern, gegenüber den 43 von letztem Jahr, war es ein sehr ruhiges und überschaubares Herbstlager. Auch blieben wir dieses Jahr mit Krankheiten verschont, obwohl zwei krankheitshalber erst später zu uns kamen.

Die grosse Veränderung war natürlich, dass wir nicht mehr selber kochen konnten und darum auch das Lager teurer wurde. Vroni Zellweger kochte jedoch hervorragend, mit viel Engagement und wir alle genossen das Essen so wie in jedem Lager. Dieses Jahr gab es auch wieder Nutella, was die meisten Kinder sehr schätzten und uns mit ihrem überaus grossen Nutella-Genuss zeigten, dass sie Nutella lieben. 😊

Einen grossen Dank geht an Theo Thomaidis, der uns alles Material und Taschen zum Lager fuhr und am Freitag pünktlich auch wieder abholte. Solche Einsätze von Eltern sind natürlich mega lieb. Danke Theo.

So ging es am Montagnachmittag nach dem Bezug der Zimmer und dem Verlegen der Matten mit dem 1. Training los. Das Thema in diesem Lager war die Kata Bassai welche in fast allen Trainingseinheiten mit einbezogen wurde. Sei es bei den Fausttechniken wie auch bei den Beintechniken. Zusätzlich unterrichtete Simone die Kata Wanshu und einigen Kinder die Shotokan Version dieser Kata, die Kata Empi.

Am Mittwoch ging es bei schönstem Wetter auf die traditionelle Wanderung und wie immer zuerst sehr lange, sehr steil den Berg hinauf. Während diesem Aufstieg kam mir eine Idee, welche ich gleich in der nächsten Pause mit den Kindern übte. Am Anfang war es für die Kinder unverständlich was ich da von ihnen wollte. Doch einige Kinder merkten sehr schnell und zum Schluss kamen alle darauf, dass wir die Kihon Kata auf ein Kommando in einer Sekunde machen können. Das heisst: Kihon Kata in einer Sekunde: Somit die schnellste Kata der Welt. 😊 Bei der Alphütte stärkten wir uns mit dem mitgebrachten Mittagessen und danach ging es weiter in Richtung Schwägalp. Einige Kinder rollten wieder die Wiese hinunter und merkten, dass es doch einige stachlige Blumen in dieser Wiese hatte. Gell Ben!

Auf der Passhöhe angekommen konnten wir dem Postauto nur noch zuschauen wie es abfuhr. So hatten wir 1 Stunden Zeit das Glace, welches uns Alejandros Vater offerierte, bei schönstem Sonnenschein zu geniessen. Nuria winkte noch allen Autofahrer und Restaurant Besucher zu und freute sich, dass weit über 30 Leute zurückwinkten. Das animierte andere von uns zum Winken so, dass ein Lastwagenfahrer die Drehlichter einschaltete und noch kräftig auf das Horn stand und ein Töffahrer sogar veranlasste, dass der Beifahrer aufstand und uns zujubelte. Ein grosses Gelächter war da natürlich bei allen. Am Abend gab es Bratwurst vom Grill und einen Film, der über das Eishockey und dem Teamgeist handelte: The Mighty Ducks. Jeden Abend, wie auch an diesem Abend, erzählte Simone uns eine 30 Minuten Geschichte. Mit ihrer ergreifender Stimme und Gestik zog sie uns ZuhörerInnen schnell in den Bann , so dass sich alle Kinder am Ende bereits auf die nächsten Abenteuer der Gute-Nacht-Geschichten freuten .Toll gemacht Simone!

Am Donnerstag und Freitag trainierten wir wieder sehr viel und hart. Am Donnerstagabend wollten die TeilnehmerInnen noch im Dojo übernachten was sie auch durften. Vor dem Einschlafen gab es aber wieder viel abenteuerliches von Simone zu hören und anschliessend wurde der Abend mit einer wilden Kissenschlacht und einem Zweikampf auf der Bank beendet.

Am Freitagnachmittag nach dem letzten Training, den letzten Fotos und Videos und den Kämpfen beendete ich das 7. Trainingslager für die Kinder. Danach ging es ans Packen und Aufräumen was alles in allem nicht viel länger als 1 Stunde dauerte und die Kinder vollgepackt mit neuen Erlebnissen und Erfahrungen nach Hause konnten.

Herzlichen Dank auch an Nicole Frischknecht für ihre Arbeit bei den polysportiven Tätigkeiten und ihre wertvolle Unterstützung.

22.10.2018, Reto Kern

  • Herbstlager Rossfall 2018
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